Wir bieten klinische und leistungsdiagnostische Untersuchungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Mithilfe strukturierter Gespräche, standardisierter Fragebögen und – je nach Fragestellung – Testverfahren gewinnen wir eine fundierte Grundlage für eine klare Einordnung und die nächsten sinnvollen Schritte. Die Diagnostik kann sowohl zur Abklärung als auch zur Verlaufskontrolle eingesetzt werden.
Klinische Diagnostik hilft dabei, psychische Beschwerden gezielt zu erfassen und einzuordnen. Sie unterstützt uns dabei, Symptome, Belastungsfaktoren und mögliche Zusammenhänge besser zu verstehen. Eine sorgfältige Diagnostik ist die Grundlage für eine passgenaue Empfehlung – zum Beispiel, ob und welche Behandlung sinnvoll ist.
Leistungsdiagnostik beschreibt die Erfassung bestimmter kognitiver Fähigkeiten, z. B. Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis oder Intelligenz. Gerade bei Kindern und Jugendlichen kann das hilfreich sein, wenn schulische Schwierigkeiten, Überforderung oder Förderfragen im Raum stehen. Die Ergebnisse können – je nach Anlass – auch als Grundlage für gutachterliche Stellungnahmen dienen.
Zu Beginn klären wir in einem Gespräch die Fragestellung und Ihre aktuelle Situation. Danach wählen wir passende Verfahren aus (z. B. Fragebögen, Interviews oder Tests). Anschließend besprechen wir die Ergebnisse verständlich mit Ihnen und leiten daraus konkrete Empfehlungen ab. Bei Bedarf kann die Diagnostik später erneut erfolgen, um Veränderungen im Verlauf sichtbar zu machen.
Wir nutzen wissenschaftlich etablierte Verfahren, häufig in Form von Fragebögen und strukturierten Interviews. Fragebögen erfassen z. B. Stimmung, Angst, Stress oder körperbezogene Beschwerden. Interviews ermöglichen eine genauere diagnostische Einordnung und können – je nach Umfang – mehr Zeit in Anspruch nehmen. Bei Kindern und Jugendlichen kann zusätzlich eine Intelligenz- oder Leistungstestung erfolgen.
Eine gute Diagnostik ist mehr als „ein Test“. Wir kombinieren Gespräche mit standardisierten Verfahren, um ein möglichst verlässliches Bild zu erhalten. Je nach Fragestellung kann die Diagnostik aus kürzeren Fragebogenverfahren oder aus ausführlicheren Interview- bzw. Testterminen bestehen. Am Ende steht immer eine verständliche Rückmeldung – inklusive konkreter Empfehlungen für das weitere Vorgehen.
Viele diagnostische Verfahren arbeiten mit sogenannten Normwerten. Das bedeutet: Die Ergebnisse aus Fragebögen oder Testaufgaben werden nicht „aus dem Bauch heraus“ beurteilt, sondern mit Vergleichsdaten aus großen Stichproben der Allgemeinbevölkerung abgeglichen. So lässt sich besser einordnen, ob ein Ergebnis im erwartbaren Bereich liegt oder ob Hinweise auf eine klinisch relevante Symptomatik bzw. eine deutlich erhöhte psychosoziale Belastung vorliegen.
Besonders in der Verhaltenstherapie ist diese strukturierte Vorgehensweise wichtig, weil eine verlässliche Diagnostik die Basis für einen nachvollziehbaren Therapie- oder Unterstützungsplan bildet. Je genauer das Beschwerdebild beschrieben wird, desto zielgerichteter können passende Maßnahmen ausgewählt werden – zum Beispiel welche Themen priorisiert werden, welche Methoden sinnvoll sind und welche Ziele realistisch und hilfreich sind.
Diagnostik dient dabei nicht nur der ersten Einordnung. In vielen Fällen ist sie auch ein Instrument zur Verlaufskontrolle: Zu Beginn, im Verlauf und zum Ende einer Behandlung oder Begleitung können bestimmte Fragebögen erneut eingesetzt werden. Dadurch wird sichtbar, ob sich Symptome verbessern, stagnieren oder verändern. Diese Rückmeldungen helfen dabei, die Behandlung sinnvoll anzupassen – etwa Schwerpunkte zu verändern, Methoden zu ergänzen oder den Plan gemeinsam neu auszurichten. So bleibt die Arbeit transparent, überprüfbar und nah an dem, was für die Patient:innen im Alltag wirklich relevant ist.
Es ist wichtig, therapeutische Gespräche in entspannter, geschützter und angenehmer Atmosphäre führen zu können.
Bei unserer Arbeitsweise setzen wir den Fokus dabei auf die therapeutische Beziehung und das Arbeitsbündnis. Die Patientinnen und Patienten bestimmen Ziel und Tempo der Behandlung. Es gilt der Grundsatz: Der Patient ist der Experte für seine Situation, der Therapeut ist der Experte für die Behandlung.
Als Psychotherapeuten und Angehörige eines Heilberufs unterliegen auch wir der Ärztlichen Schweigepflicht. Das bedeutet, dass grundsätzlich kein Dritter irgendetwas über die Therapie erfahren darf. Die Schweigepflicht umfasst dabei sogar schon die Anwesenheit einer/eines Patientin*en in der Praxis. Dass jemand bei uns in der Therapie war, darf nicht weitergegeben werden.
Somit schützt die Schweigepflicht die Patient*innen sehr weitreichend. Nur mit einer Schweigepflichtsentbindung durch die Patient*innen haben wir die Möglichkeit, anderen Personen und Stellen etwas über die Patient*innen mitzuteilen. Schweigepflicht gilt im Übrigen auch bei Kindern und Jugendlichen gegenüber den Eltern bzw. Sorgeberechtigten. Wenn minderjährige Patient*innen uns etwas anvertrauen, das die Eltern nicht erfahren sollen, so müssen wir diesen Wunsch berücksichtigen und können den Eltern keine Auskunft geben.
Bei Kindern und Jugendlichen kommt zudem noch die Sorgerechtssituation der Eltern zum Tragen. Minderjährige dürfen wir nur behandeln, wenn beide Sorgeberechtigte damit einverstanden sind. Deshalb müssen wir auch bei getrennt lebenden Elternteilen auf die explizite Einwilligung beider Sorgeberechtigter bestehen (selbst wenn der eine in Goslar und der andere in München lebt). Anders ist es, wenn einer von beiden das alleinige Sorgerecht hat. In diesem Fall müssen wir allerdings auf einen entsprechenden Nachweis bestehen.
Minderjährige ab 15 Jahren sind dem Sozialgesetzbuch I nach handlungsfähig und dürfen selbstständig ohne Einwilligung der Eltern Sozialleistungen beantragen. Wenn Jugendliche eine Therapie machen wollen und diese bereits die nötige geistige Reife entwickelt haben, um die Bedeutung einer Psychotherapie begreifen zu können, können diese selbstständig und ohne Erlaubnis der Eltern in die Therapie einwilligen. Dadurch können Jugendliche eine Psychotherapie aufnehmen, auch wenn ihre Eltern dagegen wären.
Wir nutzen hierfür den Anbieter webPRAX. Dies ist ein von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zertifizierter Anbieter. Neben der Gesprächsführung werden hier auch diverse Methoden angeboten, die wir gerne in die Therapie mit integrieren.
Sie müssen nicht erst zusammenbrechen, um Hilfe in Anspruch zu nehmen
Nach dem Patienterechtegesetz und dem Berufsrecht müssen Psychotherapeut*innen jede Sitzung dokumentieren. Dies kostet sehr viel Zeit. Wir nutzen daher die KI von VIA HealthTech. Dadurch können wir sogar umfassender dokumentieren, als es und ohne KI möglich wäre. Für die Anwendung wird eine Audiodatei erstellt, woraus die KI eine Zusammenfassung der Sitzung anfertigt. Die Audiodatei wird am Ende des Tages um 23:59 Uhr gelöscht. VIA HealthTech garantiert für den Datenschutz.
Klinische Diagnostik hilft dabei, Beschwerden gezielt einzuordnen und eine verlässliche Grundlage für Behandlung, Beratung oder weitere Schritte zu schaffen. Eine klare Diagnostik unterstützt dabei, Therapieziele zu definieren und passende Maßnahmen abzuleiten.
Je nach Fragestellung arbeiten wir mit einer Kombination aus Anamnesegespräch, standardisierten Fragebögen und – wenn sinnvoll – strukturierten Interviews. So entsteht ein differenziertes Bild Ihrer Situation und der relevanten Symptome bzw. Leistungsbereiche.
Wir nutzen wissenschaftlich etablierte Verfahren, z. B. Fragebögen zur Erfassung von Symptomen (wie Stimmung, Angst, Stress) und Interviews, die eine genauere diagnostische Einordnung ermöglichen. Die Auswahl richtet sich immer nach Ihrer individuellen Fragestellung.
Das ist unterschiedlich: Fragebögen sind oft gut in den Alltag integrierbar, strukturierte Interviews können je nach Umfang bis zu ca. zwei Stunden dauern. Bei Kindern und Jugendlichen können auch Testungen (z. B. Leistungs- oder Intelligenzdiagnostik) bis zu zwei Stunden in Anspruch nehmen.
Leistungsdiagnostik kann helfen, Stärken und Belastungsbereiche besser zu verstehen – z. B. bei Konzentrationsproblemen, Überforderung, schulischen Fragestellungen oder zur Einordnung kognitiver Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen. Ziel ist immer mehr Klarheit und eine fundierte Entscheidungsgrundlage.
Ja. Wir besprechen die Ergebnisse verständlich im Gespräch und leiten daraus konkrete Empfehlungen ab – z. B. für Therapieplanung, weitere Diagnostik, Unterstützungsmaßnahmen oder (bei Bedarf) auch für geeignete nächste Schritte im Versorgungssystem.
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